Rotes Rathaus Berlin — Tag der offenen Tür 2026
Rotes Rathaus Berlin — Tag der offenen Tür 2026
Rotes Rathaus Berlin — Tag der offenen Tür 2026
Impressionen und Kommentierung


Am Samstag, 06. Juni 2026, interagierte Kai Wegner anlässlich des Tags der offenen Tür in seinem Amtssitz mit der Öffentlichkeit. Gleich zu Beginn versammelten sich viele Interessierte am Einlass.
Wegner begrüßte bis zum Beginn seiner Rede um 11:00 Uhr fast alle Besucher persönlich. Eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes erklärte mehreren Pressevertretern, es gebe keinen separaten Presseeinlass.
Eine Falschinformation, wie sich herausstellte.



Einer von Wegners Leibwächtern ging mich schroff an, da er das Gefühl hatte, permanent fotografiert zu werden, was nicht stimmte. Es wurden nur wenige Highlights gefertigt. Nachdem ich ihm die Rechte der Presse erläutert und seine Fehlannahme in Luft aufgelöst hatte, gaben wir uns die Hand. Eine Frage bleibt allerdings: was machen diese Leute beruflich, falls der Senat in wenigen Monaten abgewählt wird?




Zu Beginn von Wegners Rede kam es zu tumultartigen Szenen. Zwei Personen betraten den Saal und warfen Flugblätter mit der Aufschrift „Weg mit diesem Scheiß-Senat!“. Fast zeitgleich zogen zahlreiche Anwesende Verdi-Westen über. Ein Mann hielt dabei ein Blatt mit der Aufschrift „Kai Wegner: Wann lösen Sie Ihr Versprechen ein? Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. 100 % TVöD jetzt!“ in die Höhe. Ein weiterer gab sich als Betroffener des Brandanschlags auf die Strominfrastruktur vom 03. Januar 2026 zu erkennen und prophezeite Kai Wegner für die Wahl im Herbst das Ende seiner Amtszeit (ohne Wiederwahl). Der Regierende Bürgermeister reagierte gefasst. Das Zepter ließ er sich an diesem Tag nicht aus der Hand nehmen.















Beim Check-out kam es für mich noch zu einem (weiteren) unschönen Erlebnis. Mein Fahrzeug, das vor dem Roten Rathaus in einer Kurve stand und niemanden behinderte, erhielt einen grünen Zettel. Als der Motor bereits lief und ich losfahren wollte, traten plötzlich zwei Polizisten an das Fahrzeug heran und unterzogen mich völlig unnötig einer Kontrolle (Ausweis, Führerschein und Fahrzeugpapiere). Es war nichts anderes als eine lächerlich zur Schau gestellte Machtdemonstration und Schikane, was von mir auch direkt missbilligt wurde „Sie sind da etwas ganz Großem auf der Spur“. Erst nach ca. 15 bis 20 Minuten erhielt ich meine Dokumente zurück. Die Dienstnummern der beteiligten Polizisten lauten 60071 sowie 945(?)9, wobei es sich bei der vorletzten Ziffer vermutlich um eine 6 handelt.
Von solchen Kleingeisten und verachtenswerten Wichtigtuern, die den Staatsapparat zur Machtdemonstration und Einschüchterung missbrauchen, kann man sich nur angewidert abwenden. Das Verhalten der Polizisten, einschließlich jener, die dem Vorgang untätig beiwohnten, zeugt von derselben Missachtung von Recht und Verhältnismäßigkeit, wie sie bei der bewusst falschen Auslegung des § 23 KUG zu beobachten ist.



Berlin, am 6.6.2026 ©
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