Xavier Naidoo — Demonstration in Berlin


An diesem Samstag, 14. März 2026, fand am Großen Stern in Berlin die Kundgebung „Initiative Transparenz — Rechtsstaat und Kinderschutz” mit Xavier Naidoo als Host, Sprecher und Sänger statt. Anfänglich versammelten sich ca. 500 bis 750 Personen, in der Spitze sollen es ca. 2.500 gewesen sein. 

Nach Angabe des Veranstalters sei der Initiative, die im Zeichen des Kampfes gegen Kindesmissbrauch stand, die Hauptbühne entzogen worden, weswegen die Redebeiträge sowie Naidoos Gesangseinlagen auf einem improvisierten LKW stattfinden mussten. Nach zwei Stunden Bühnenprogramm setzte sich ein Demonstrationszug in Bewegung, der am Kanzleramt Zwischenhalt machte. Dort gab Naidoo an der Pforte und in Begleitung der Presse, freien Berichterstattern, Unterstützern und Schaulustigen eine Petition ab. 

Bekannte (Szene)Gesichter vor Ort: Michelle Eingollan, die selbst Rednerin war und danach auf dem LKW mitfuhr, Utopia TV Deutschland, ︎︎︎Weichreite (Livestream), Dara Marc Sasmaz, Paul Klemm (Compact) und der YouTuber Marcant.

Im hinteren Teil seines Streams rutschte Weichreite, der bürgerlich Sebastian Weber heißt, und der selbst von sich behauptet, genauso links wie rechts zu sein, die Bemerkung raus, dass er (im Vergleich zu dieser Veranstaltung) bei anderen Events ständig von der „linken Sekte“ belagert werde.



Naidoo eröffnete die Veranstaltung mit einer sehr persönlichen Rede. Er deutete an, als 8-Jähriger selbst Opfer eines Übergriffs bzw. Missbrauchs durch den Gärtner seiner Tante geworden zu sein; Naidoo sagte, dass es 30 Minuten waren, die sein Leben verändert hätten. Er machte deutlich, wie tief derartige Traumata wirken und warum das Thema für ihn eine Herzensangelegenheit ist.

Später sprach die Content-Creatorin Michelle Eingollan, die direkt zu Beginn ihres Auftritts emotional wurde. Sie erinnerte an den vor über 20 Jahren produzierten Dokumentarfilm „Höllenleben“, der sich intensiv mit ritueller Gewalt und systematischem Missbrauch an Kindern in Deutschland beschäftigt (s. noch unten). Das Werk diente als eindringliches Beispiel dafür, dass schwerer Kindesmissbrauch seit Jahrzehnten bekannt, aber bis heute unzureichend aufgearbeitet ist.

Auf die Frage eines weiteren Redners, wer unter den Anwesenden links sei, hoben nur wenige ihre Hände. Einige in meiner Nähe sagten, sie seien „alt-links“. Bei der Frage nach rechts hoben viele ihre Hände. Euphorisch und fast konzertartig wurde es, als es hieß: „Wer ist MENSCH?“ Alle hoben frenetisch ihre Hände; auch Fahnen wehten.

Der Redner ergänzte, dass es nicht um politische Lager gehe – also nicht rechts gegen links –, sondern um oben (die Herrschenden, die Elite) gegen unten (die normalen Bürger, das Volk). Für ihn seien die größten Verbrechen auf der Welt Mord, Vergewaltigung und Kinderschändung. Letzteres als Anspielung auf den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der aufgrund der anhaltenden Enthüllungen über seine Person und systematischen Kinderhandel, Kindesmissbrauch sowie Missbrauch und Vergewaltigungen junger Frauen ebenfalls Thema der Veranstaltung war.





















Höllenleben


Untertitel: Ritueller Missbrauch in Deutschland

Erscheinungsjahr: 2001

Folgeproduktion: Der Kampf der Opfer (2003)

Nach meiner Recherche dürfte der erste Film ︎︎︎hier zu sehen sein.

„Liz Wieskerstrauch erregte bereits 2001 mit ihrem Dokumentarfilm "Höllenleben" (PNR 1992004496) Aufsehen; darin wurde Nicki, eine vierzigjährige, durch rituellen Missbrauch schwer traumatisierte Frau gezeigt, die sich auf die Spurensuche nach Tätern und Tatorten gemacht hatte. / Nach der Ausstrahlung des Films fassten zwei Frauen den Entschluss ebenfalls an die Öffentlichkeit zu gehen. Beide sind in ebenfalls in satanischen Zirkeln aufgewachsen, sind als Kinder missbraucht und gefoltert worden. Eine der beiden entwickelte daraufhin eine multiple Persönlichkeit, eine nach wie vor umstrittene Diagnose. / Dieser Film zeigt, wie es weiterging mit Nicki, stellt einen erneuten Versuch dar, sich dem Thema "ritueller Missbrauch in Deutschland" zu nähern.”

  • Werner Grave (Redaktion)
  • Thomas Schreiber (Redaktion)
  • Liz Wieskerstrauch (Regisseur/in)
  • Jan Kerhart (Kamera)
  • Reiner Bauer (Kamera)
  • Gordon Comoe (Ton)
  • Tim Wiese (Ton)
  • Miriam Wieskerstrauch (Ton)
  • Klaus Flemming (Ton u. Cutter/in)
  • Thomas Harnisch (Produktionsleiter/in)
  • Daniel Buresch (Produktionsleiter/in)
  • Anna Doubek (Produktionsleiter/in)













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