“Vor über 200 Jahren, am 19. Juli 1810, starb Königin Luise von Preußen als junge Mutter von neun Kindern. Keine andere preußische Königin erreichte jemals wieder eine solche Beliebtheit und mythische Überhöhung wie Königin Luise, und die Luisenkirchhöfe sind stolz auf ihre Namensgeberin. Den Friedhöfen kann man bis heute ansehen, dass Charlottenburg einmal die reichste Stadt Preußens war. Prächtige Mausoleen spiegeln den Reichtum ihrer ursprünglichen Besitzer. Wunderschöne Marmorskulpturen erfreuen immer noch die Friedhofsbesucher – und für viele Charlottenburger ist es auch in der Gegenwart eine Selbstverständlichkeit, auf “ihren Luisenkirchhöfen” die letzte Ruhestätte auszuwählen. Heute stehen die von der Luisen-Kirchengemeinde verwalteten Friedhöfe allen Menschen offen, und alle Besucher können sich am gepflegten und parkartigen Zustand erfreuen.”




Dieses Foto ist nicht beliebig gewählt, sondern entstammt einer Begräbniszeremonie auf dem Luisenfriedhof III. Der Sargträger hinten rechts ist Torsten, einer der Friedhofspfleger und die gute Seele vom Luisenfriedhof II, Königin-Elisabeth-Straße, wo der Berichterstatter seinen Arbeits- und Privatsitz hat. Das Bildnis findet sich eingebunden auf der Buckminster NEUE ZEIT Seite unter Geschichte.


Auf den Monat genau sieben Jahre ist der Einzug in das umgebaute, fast 90 Jahre alte, Pfarrgebäude her. Wenn das eigene Kind beschließt, auf den Friedhof zu ziehen, erfreut das keine Mutter. Urängste im Inneren machten sich breit. Am Tag, an dem der Telekom Techniker kam und seine Arbeit im Kellergeschoss verrichtete, stolperte die verängstigte Mutter beim Gang in den Keller zu Boden. Kurz vorher war ein Bestattungsunternehmen an der Haustür und teilte der Mutter mit, dass der Sarg da sei und man diesen hier abgeben wolle. Konsterniert: “Aber nicht bei mir!”
















So sah der Abendhimmel am 04.04.2024 über Berlin-Westend aus. Die Farben wurden nachträglich nur leicht verstärkt. Keine Kamera kann abbilden, wie intensiv unsere natürlichen Augen die Welt sehen.










Im eigenen Garten wachsen Lilien.


















Grünspechtfedern.




Um ihren Anblick und den Duft aufzunehmen, bleiben Friedhofsbesucher an den drei “fleischig-kräftigen” Hyazinthen stehen.












Das Holzkreuz wollte niemand mehr, also wurde es neu inszeniert.










Auf dem Luisenfriedhof II findet der deutsche Kunsthistoriker Wilhelm von Bode seine letzte Ruhe. Bodes Vater war der Richter Wilhelm Benedict Sigismund Heinrich Bode, der 1867 Direktor des neuen Handelsgerichts in Braunschweig wurde. Von 1879 bis 1882 war er Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Braunschweig.


https://de.findagrave.com/memorial/11343105/wilhelm-von_bode

Auch interessant: https://de.findagrave.com/memorial/10712212/roland-freisler





Otto Marchs Sohn, Werner March, verstarb 1976 und ruht, wie Otto March, auf dem Luisenfriedhof II.






Wassertropfen in den Blättern einer heranwachsenden Lupine.
















Ort der Fotografie: Luisenkirchhof II (Berlin-Westend)
Kamera: Fuji XT2
Objektiv: Micro Nikkor
Copyright: MC.N (Buckminster NEUE ZEIT)





Berlin, am 07.04.2024 © Buckminster NEUE ZEIT
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