Ein Bericht über die bizarre Welt der »Waltodleugner«


Einer der Anstifter und Drahtzieher einer verschrobenen, wahnhaften Parallelwelt, in der der verstorbene Buckelwal noch lebt, ist Dirk Wippich, Geschäftsführer der D&J Reinigung und Dienstleistungsservice GmbH in Sagard (Insel Rügen). Seinen Namen und den einiger Mitstreiter/innen machte Christiane Freifrau von Gregory durch eine nicht autorisierte Presseinformation öffentlich (u.a. berichtete der Focus).

Es ging ihnen um die Befriedigung ihres Geltungsbedürfnisses und um Selbstdarstellung.



Auffällig ist, dass die Personen, die im Kontext des Rettungsversuchs durch absonderliche Positionen und Handlungen auffallen, frühzeitig (oder rechtzeitig) aus der Initiative bzw. der anlaufenden Rettungsoperation entfernt wurden. Wegen Inkompetenz, erheblicher fachlicher Mängel, charakterlicher Nichteignung und/oder störender Einflüsse, die hier nicht näher spezifiziert werden sollen, weil es insoweit am Strengbeweis fehlt.

Zu nennen sind Melanie Balter, Christiane Freifrau von Gregory und Dirk Wippich.

Die genannten Personen haben sich Gruppen und Strömungen angeschlossen oder solche selbst aufgebaut, in denen sektenartige Strukturen existieren, die darauf ausgerichtet sind, den Rettungsversuch nachträglich zum vollständigen Erfolg umzudeuten und den tragischen Tod des Buckelwals Timmy/Hope als nicht erwiesen darzustellen. Auch das weibliche Geschlecht des Wals wird hartnäckig geleugnet (z.B. Frau von Gregory).

Hinter diesen Kulissen ist die Stimmung explosiv, da es Abweichler gibt. Wer inzwischen nicht mehr bestreitet, dass der auf der dänischen Insel Anholt gefundene Wal Timmy/Hope war, wird behandelt wie ein Aussätziger oder Sektenaussteiger. Die Betroffenen werden als Verräter beschimpft, narzisstisch manipuliert, in sogenannten Live-Sessions öffentlich zusammengebrüllt oder systematisch diffamiert.

Eine weitere Wegmarke dieses unwürdigen Theaters ist der im Hintergrund besprochene erneute Versuch, die DNA-Ergebnisse so hinzubiegen, dass sie in die eigene Erzählung passen. Auf die Rohdaten werden Laien angesetzt, die sich über Wochen mit verschiedenen KI-Systemen an der Auswertung versuchen und unter Druck gesetzt werden, ein passendes Ergebnis zu präsentieren. Die Auswerter sind ohne jede fachliche, wissenschaftliche, medizinische oder sonst wie geeignete Expertise. Dabei muss das gewünschte Ergebnis nicht einmal belegen, dass es sich um einen anderen Wal handelt. Es genügt bereits, Unklarheiten darüber zu konstruieren, ob der vor Anholt gefundene Wal tatsächlich Timmy/Hope ist.

Der Buckelwal lässt sich jedoch anhand eines einzigen äußeren Merkmals eindeutig identifizieren. Das Tier wies an einem seiner Flipper eine schlangenkopfartige Zeichnung auf. Diese ist einzigartig, unverkennbar und zeigt sich ersichtlich auf dem vor Anholt aufgefundenen Wal. Dieselbe Flipperzeichnung ermöglichte letztlich sogar die Identifizierung des 2025 in der polnischen Ostsee aus Fischereigerät befreiten Buckelwals als Timmy/Hope. Im Anschluss gelangte der Wal wieder in die deutsche Ostsee, in der das Schicksal des Tieres seinen Lauf nahm:




Weitere Akteure und Verhaltensbeispiele


Zu den oben genannten sind wir (wiederholt) auch auf nachfolgende Akteure aufmerksam geworden:

Michael Rau

Dieser Akteur, Pinocchio und Rattenfänger in Personalunion, unterhält ein ︎︎︎Facebookprofil (nur sichtbar durch Anmeldung auf der Plattform) mit etwas über 2.000 Followern. Zu Michael Rau erreichte uns eine dezidiert verfasste E-Mail, die wir in Teilen wiedergeben: 

„Zum Glück wird die Bubble derer, die die Realität verleugnen, kleiner, obschon die, die sich dort noch aktiv beteiligen, immer skurrilere Theorien verfolgen. Und leider laufen noch viel zu viele diesen „Rattenfängern“ hinterher, ohne auch nur einmal den gesunden Menschenverstand einzuschalten. Nehmen wir nur Michael Rau auf Facebook.

Seit Monaten veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen haltlose Vergleiche und Analysen, die sich z. T. sogar selbst widersprechen. Zwar betont er in jedem Beitrag, er und sein Team – wer auch immer das sein mag – seien keine Experten und man solle sich sein eigenes Bild machen, aber einer Kritik begegnet er stets durch Löschung des Kommentars oder sogar Blockierung, sodass ein sachlicher Austausch mit ihm nicht möglich und auch nicht gewollt ist. Seine Theorien sind allesamt mit „drei Mausklicks“ und maximal fünf Minuten Zeiteinsatz zu entkräften.

Hinweis: es folgte eine Auflistung seiner Beiträge der letzten zwei Wochen mit einer kurzen Inhaltsangabe und seinem jeweiligen Résumé.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Michael Rau zwar am Ende jedes seiner Beiträge betont, dass dies nur sein Meinungsbild widerspiegelt und es keinen Anspruch auf die Wahrheit hat, aber in Anbetracht derer, die sich für seine Inhalte interessieren, wird klar, dass er damit eindeutig Meinung macht. Er suggeriert, wenn nicht vorsätzlich, dann zumindest aber grob fahrlässig, dass der Anholt-Wal nicht der aus Poel ist. Für die, die genau das hören wollen, ist das Wasser auf den Mühlen.

Außerdem heizt er innerhalb seiner „Gemeinde“ die Stimmung damit derart an, dass unter seinen Beiträgen Kommentare erscheinen, die an Respektlosigkeit gegenüber der ehemaligen Initiative und einzelnen Protagonisten nicht zu überbieten sind.

Juristisch ist mit seinen Beiträgen vermutlich kein Straftatbestand erfüllt, moralisch sind sie aber in jedem Fall höchst bedenklich. Ihm sollte Einhalt geboten werden.

Wo seine Reise hingeht, konnte […] in Erfahrung bringen. Unter dem Mantel der Verschwiegenheit hat er geschrieben, dass er der Theorie „der Wal in Niendorf ist nicht der Wal in Poel und der in der Barge nicht der aus Poel“ nachgeht. Ja, auch der Buckelwal vor Poel soll nicht der in der Barge sein!”


Wir erhielten Hinweise dazu, dass es sich bei diesem ︎︎︎TikTok-Profil um denselben Michael Rau handeln soll.

Auf dem Profilbild ist eine männliche Person mit professionellem Equipment (z.B. Helm) und einem Islandpferd zu erkennen. Auch die Followerschaft lässt den Schluss zu, dass es sich um dieselbe Person handelt. Und: auf dieses weitere ︎︎︎Facebookprofil von (einem) Michael Rau sind wir aufgrund von Kommentaren im Reitsportkontext gestoßen. Ob es sich dabei um den Michael Rau handelt, ließ sich bislang nicht verifizieren. 






Ursula Menning-Werk (angestellte Rechtsanwältin)

Frau Menning-Werk, die in der Walbubble auf TikTok von Live-Session zu Live-Session tingelt und zur fraglichen Zeit noch unter ihrem Klarnamen auftrat, ließ die Gastgeberin eines solchen Lives – so ist es tatsächlich geschehen – wegen der Nennung des Klarnamens durch Dritte abmahnen. Hinzu kamen weitere Vorwürfe, die allesamt unhaltbar sind.

Unter Androhung einer negativen Feststellungsklage ließ die Betroffene u.a. erwidern:

„Ihre Mandantin tritt öffentlich auf der Plattform TikTok als „Ursula Menning-Werk“ auf.

Im Zuge der öffentlichen Debatte rund um die Lebendbergung des Wales Timmy/Hope organisiert sich Ihre Mandantin mit anderen TikTok-Nutzern. Zusammen nehmen sie den Standpunkt ein, dass der auf der Insel Anholt gestrandete Wal nicht Timmy/Hope sei. „Ungläubige“, die sich den vorhandenen, überprüfbaren Fakten sowie auch naturwissenschaftlichen Erkenntnissen anschließen und diesen Standpunkt nicht teilen, werden von Personen aus dem „Lager“ Ihrer Mandantschaft verächtlich gemacht. Ihre Abmahnung reiht sich hierbei ein, da diese offensichtlich nur dazu dient, meine Mandantin zu schikanieren und öffentlich vorzuführen. [...]

Besonders überraschend ist, dass Sie meiner Mandantin vorwerfen, sie habe geduldet, dass der Name Ihrer Mandantin genannt wird. Der Name Ihrer Mandantin ist auf TikTok frei einsehbar und wird als Nutzername verwendet [Nachweis durch Screenshots].

Auch eine Störerhaftung ist – man muss es so sagen – absurd. Als Störer müsste meine Mandantin schuldhaft Prüfpflichten verletzt haben. Eine solche Verletzung ist schon gar nicht dargelegt. Ferner ist nicht einmal dargelegt, welche Äußerungen (mit Ausnahme der Namensnennung) Sie als rechtswidrig bewerten. Auch wäre die Namensnennung Ihrer Mandantin zulässig. Das Namensrecht schützt nur vor Namenanmaßung und die Zuordnungsverwirrung – vgl. § 12 BGB.

Der Begriff „virtuelles Hausrecht“ ist – auch wenn es sich um eine Metapher handelt – gänzlich abwegig. „Hausrecht“ bezeichnet das Recht um die freie Entscheidung eines Gastgebers (bzw. Hosts), eine Person aus einer Örtlichkeit (bzw. eines Streams) zu verweisen. Dieses Recht begründet jedoch umgekehrt keine Pflicht und auch keinen Anspruch gegenüber dem Host, einen Dritten verweisen zu müssen.

Insoweit werden Sie einsehen, dass der Versuch, meine Mandantin durch eine solche Abmahnung einzuschüchtern gescheitert ist und Sie innerhalb der Fristsetzung Ihrer Mandantin zur Abstandnahme von den Ansprüchen raten. Andernfalls werde ich für meine Mandantin ohne weitere Vorankündigung negative Feststellungsklage erheben.“

Wenige Tage später ließ Frau Menning-Werk über ihre Rechtsanwältin das Eingeforderte schriftlich erklären. 


Nicolette DeVidar (Ex-Lebenspartnerin von Walter Gunz)

Eine Person, mit der wir uns in dem ︎︎︎Bericht über #TeamHope schon einmal befasst haben.

DeVidar ist bislang nicht als Waltodleugnerin in Erscheinung getreten. Sie ist aber von dem Gedanken besessen, dass der am Buckelwal Timmy/Hope angebrachte Tracker inklusive aller Daten ihr Eigentum sei. Ohne ihre Freigabe und Zustimmung dürften diese Daten nicht veröffentlicht werden. Sie drohte sogar mit dem FBI. In kaskadenartigen Aktionen überzog sie die private Geld- und Auftraggeberin des Walrettungsversuchs mit E-Mails und Einwurfeinschreiben an deren Anschriften. Auch davor, übergeordnete Stellen einer Universität in Australien einzuschalten, an der die Trackerdaten zu Forschungszwecken ausgewertet werden, schreckte sie nicht zurück.

Frau DeVidar wurde schließlich unter Androhung der Einschaltung eines psychiatrischen Hilfsdienstes in ihre Schranken gewiesen. Hierzu liegt uns folgender, auszugsweise wiedergegebener Schriftverkehr vor:

„The whale was equipped with a satellite tracker (transmitter); the analysis and publication of the data obtained from it serve a significant public interest and are, at the same time, reserved exclusively for authorized individuals.

You are not among them—under no circumstances.

In this context, however, you come across as demanding, destructive, and making unfounded claims—even toward uninvolved third parties. We expressly and in full reject your repeated claims that you have rights of ownership, use, and disposal regarding the device and all data from the satellite tracker (transmitter) “Wildlife Computers SPLASH[...],” serial number [...].

You are neither the owner of the device in question nor do you possess any rights to the data collected, stored, or scientifically analyzed using it.

There is no legal basis for the farreaching prohibitions you seek to impose. Nor will the documents you attend to submit as evidence of a chain of title lead to any different conclusion.

Your approach of harassing individuals and institutions with farreaching demands, deadlines and alleged publication bans is particularly disconcerting.

If you continue this behavior even one more time, we will report the situation to the law enforcement authorities with the jurisdiction over you and will recommend that psychological counseling services intervene.”


Monika Kochs (Wiegand), Medizinjournalistin. Film + TV Autorin

Eine Akteurin/Waltodleugnerin, die uns erst seit wenigen Tagen bekannt ist. 

Mit dieser Person, an der vor allem Dirk Wippich wegen einer weiteren DNA-Untersuchung Interesse haben soll, schließen wir unseren heutigen Bericht. 

Höflich und ergebnisoffen wandten wir uns schriftlich an Frau Kochs (Wiegand): 

„Sehr geehrte Frau Kochs, hiermit die Nachfrage, ob wir (Buckminster) Ihnen und Dirk Wippich beim Waltodleugnen in irgendeiner Weise behilflich sein können. Mit freundlichen Grüßen”

Seitdem hängt der Haussegen bei den Waltodleugnern zusätzlich schief und verschiedene (auch größere Accounts) gaben ihren Rückzug von der DNA-Thematik bekannt. Dass sie aufgeben würden, hieß es. In einer Live-Session der “ErdbeerTina” am Abend des 29.10.2026, in dem auch Melanie Balter, Roswitha Blietz, Dirk Wippich und TanjaMacMayer als Sprecher anwesend waren, wurde hitzig debattiert, beschuldigt und teilweise gebrüllt (D. Wippich). 

Zu der Person Monika Kochs (Wiegand):

Seit 1986 selbständige TV-Autorin und Journalistin mit Schwerpunkt Medizin- und Gesundheitsformate. Tätigkeiten unter anderem für ARD, ZDF, FOCUS Gesundheit, Bayerischen Rundfunk, N24, Kabel 1, TELE 5 und DSF sowie verschiedene Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften. Darüber hinaus als Redaktionsleiterin, Chefin vom Dienst und medizinische Drehbuchberaterin tätig.

Zuletzt: www.medworx-entertainment.de (︎︎︎Website von der Wayback-Machine gespeichert).


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